Die Betriebsweise einer Wärmepumpe

Die Wärmepumpe zur Raumheizung und Warmwasserbereitung kann - je nach Rahmenbedingungen - grundsätzlich auf unterschiedliche Art und Weise betrieben werden. Die gewählte Betriebsweise richtet sich vor allem nach dem im Gebäude vorhandenen bzw. geplanten Wärmeabgabesystem und der gewählten Wärmequelle.

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Der besondere Charme von Wärmepumpen im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen liegt darin, dass mit der Erschließung einer Wärmequelle regenerative Umweltwärme nutzbar gemacht wird und so über lange Zeit kostenlose Wärme zur Verfügung steht. Es wird sozusagen eine Investition in eine zukünftig zu nutzende Energiequelle getätigt. Man kann auch sagen, dass hier Heizwärme auf Vorrat gekauft wird. Für einen sinnvollen Einsatz eignen sich die Wärmequellen Luft, Erdreich und Wasser. Die Frage, welche Wärmequelle bei welchem Objekt optimal ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab und bedarf immer einer individuellen Entscheidung.

Durch die Wärmepumpe wird der entsprechenden Umgebung Wärme entzogen, die dann an das Heizungswasser abgegeben wird. In einem Wärmetauscher sorgt die der Umwelt entzogene Wärme dafür, dass ein Kältemittel mit einem sehr niedrigen Siedepunkt verdampft. Dieses Gas wird dann in einem Kompressor unter Zusatz von elektrischer Energie durch Druck auf eine höhere Temperatur gebracht. In dem sich
anschließenden Verdichter wird die diese Wärme dann an die Heizanlage abgegeben. Das Kältemittel verflüssigt sich dabei wieder und fließt zurück zu dem Anfangswärmetauscher, wobei der Druck wieder reduziert wird.

Umso niedriger die Warmwasservorlauftemperaturen sind, umso weniger Zusatzenergie wird zum Betrieb der Wärmepumpe benötigt. Wärmepumpen zur Raumheizung erreichen sinnvollerweise nicht mehr als 55 bis 65 Grad. Zum ausschließlichen Beheizen über Fußbodenheizungen reichen bereits 35 Grad, da Fußbodenheizungen träge Systeme sind.

Übrigens: Eine neue Wärmepumpe kann über verschiedene Programme bezuschusst werden.

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Investitionszuschüsse sind bis 30% der förderfähigen Kosten möglich.

01.10.2014

Private Eigentümer und Mieter erhalten für den Abbau von Barrieren in Wohngebäuden Zuschüsse in Höhe von 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5000 Euro.

01.06.2014

Verkäufer und Vermieter von Gebäuden und Wohnungen sind verpflichtet einen Energieausweis an Käufer und Mieter zu übergeben. Der Einergieausweis muss bereits bei Besichtigung vorgelegt werden

01.06.2014

Heizkessel, die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden und nach den 01.01.1985 eingebaut  wurden müssen nach 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Wurden die Heizkessel vor 01.01.1985 eingebaut dürfen diese schon ab 2015 nicht mehr betrieben werden.

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